Grüner Tee, wie die Sorten Formosa, Assam, Ceylon und Darjiling, liegt wieder voll im Trend und ist förderlich für die Gesundheit.
Grüner Tee anderer Länder
Grüner Tee aus Taiwan (Formosa)
Die heute unter dem Namen Taiwan (übersetzt Terrassenbucht) bekannte Insel trug bis zum 18. Jahrhundert noch den Namen Formosa. Der Begriff Formosa (im portugiesischem auch die „wunderschöne“) hat in der Teewelt jedoch nicht an Bedeutung verloren. Hier ist neben einigen Grüntees der Oolong wohl der bekannteste aus Taiwan stammende Tee. Oolongtee wird auch als halbfermentierter Tee bezeichnet, also eigentlich kein grüner Tee aber auch kein schwarzer Tee. Bei dieser Methode Tee herzustellen werden die Blätter nach der Ernte zu 50% anfermentiert und anschließend in der Sonne gewelkt. Durch häufiges Wenden in Bambuskörben tritt die Trocknungsphase ein. Hierdurch erhält der Oolong sein unverwechselbares mildes Aroma. Bei der Halbfermentation werden in der Regel nur die Blattränder anfermentiert und dann der Fermentationsprozess unterbrochen. So behält das Blattgut einen grünen Blattkern der in der Fusion wider sichtbar wird.
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Grüner Tee aus Indien (Assam, Darjiling)Die wohl bekanntesten Teesorten aus Indien stammen aus den Regionen Assam und Darjiling. Ob nun grüner oder schwarzer Tee, die Namensgebung der verschiedenen Teesorten bezieht sich in Indien hauptsächlich auf die einzelnen Anbaugebiete. Obwohl der Teeanbau in Indien erst Ende des 18. Jahrhunderts begann, so zählt Indien heute doch zu den größten Anbaugebieten weltweit. Durch die Entdeckung der Teepflanze „thea assamica“ in den unzugänglichen Gebieten Assams und die Anzüchtung von Stecklingen chinesischen Teepflanzen (camellia sinensis) in der Region Darjiling, wurde die Produktion einer reichhaltigen Anzahl von Teesorten möglich. |
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Grüner Tee aus Sri Lanka (Ceylon)
Ceylon, seit 1972 in Sri Lanka umbenannt, zählt bis heute zu den bekanntesten
Teeanbaugebieten weltweit. Trotz des späten Beginns des Teeanbaus (zirka 1867)
setzte sich der Ceylontee auf dem internationalen Teemarkt durch. Traditionell
erfreut sich Ceylon-Tee in Gebieten wie Osteuropa, aber auch im Mittleren und Nahen
Osten großer Beliebtheit.
Durch die unterschiedliche Höhenlagen auf der Insel, die süd-östlich von Indien
liegt, bietet der unter Teekennern sehr bekannte Ceylon Tee ein breites Spektrum
verschiedenster Geschmacksrichtungen. Ermöglicht werden diese verschiedenen
Geschmaksrichtungen beim Ceylon Tee durch verschiedene
klimatische Bedingungen auf Sri Lanka. Die unterschiedlichen klimatischen
Bedingungen ermöglichen auch den ganzjährigen Anbau vom Ceylon Tee. Allerdings gilt, wie in Indien, die Hauptproduktion dem schwarzen Tee.
Grüner Tee ist eher selten anzutreffen.
Durch unterschiedliche geographische Lagen der Anbaugebiete auf Sri Lanka,
unterscheidet man hier hauptsächlich nach Anbauhöhe des Tees. So wird grob in drei
Gruppen untergliedert:
- Lowgrown kräftig, dunkel aus dem Flachland bis 550 Meter Höhe
- Mediumgrown herb, goldfarbene aus den Gebieten des UVA- und Dimbula- Distrikts bis 1050 Meter Höhe
- Highgrown hocharomatisch, gold-gelbe aus den Höhenlagen bis 2250 Meter im Nuwara Eliya- Distrikts
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