Bei dem seit Anfang der 90`er Jahre in Deutschland bekanntem Rooibos Tee ist unklar seit wann der nur in den Zederbergen nördlich von Kapstadt wachsende Rooibosstrauch von Menschen genutzt wird. Durch Kultivierung dieser Teepflanze war um1930 eine Mehrproduktion möglich, die auch dem Warenhandel diente.
Die Wuchshöhe des Rooibos von zirka einem Meter erleichtert die Ernte der langen dünnen kiefernadelähnlichen Laubblätter sehr. Diese dem Ginsterstrauch ähnlichen Zweige werden im Spätsommer nach einer 18-monatigen Wachstumsphase geerntet. Bis zum heutigen Tag wird Rooibos noch teilweise von Hand geerntet, gebündelt und dann weiterverarbeitet. Nach der Verarbeitung des naturrohen Rooibos unterscheidet man in drei Gruppen: roter Rooibos, grüner Rooibos und Honeybusch.
Der Unterschied zwischen rotem und grünem Rooibos ist die Fermentation. Hierbei durchläuft der rote Rooibos den vollen Fermentationsprozess, während beim grünen Rooibos der Prozess durch sofortiges Trocknen gestoppt wird. Dadurch erhält der grüne Rooibos einen milderen, sanfteren Geschmack und ist nährstoffreicher. Honeybuschtee ist im Geschmack süßlich-honigartig.
Rooibostees haben einen frischen, fruchtig-malzigen Geschmack und sind heutzutage in vielen Variationen erhältlich. Rooibos hat den Vorteil frei von Koffein und Gerbsäure zu sein. Rooibostee enthält Spurenelemente, wie Eisen, Kalzium und Vitamin C, die der Gesundheit sehr dienlich sind.
Dieser Rooibos-Tee zeichnet sich durch seinen fruchtig-süßen Geschmack aus. Seine Qualität erhält der Rooibos pur durch den kontrollierten biologischen Anbau. Eine tief rote Tassenfarbe und der weiche süße Geschmack zeugen von seiner Güte.
Ziehzeit: 8 bis 10 Minuten Brühtemperatur: 100 °C Menge: 4 bis 5 gehäufte Teelöffel pro Liter